Mittwoch, 27. August 2025

Breite Allianz stellt sich hinter das Kita-Gesetz

Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Gemeinden, Gewerkschaften, Bildung und Familienorganisationen haben an einer Medienkonferenz in Solothurn ein starkes Zeichen für das Kita-Gesetz gesetzt. Am 28. September 2025 entscheiden die Stimmberechtigten des Kantons Solothurn über eine Vorlage, die Familien finanziell entlastet, Chancengleichheit für Kinder verbessert und dem akuten Fachkräftemangel entgegenwirkt. Das breite Bündnis zeigt: Das Kita-Gesetz ist keine parteipolitische Idee, sondern eine gemeinsame Antwort auf zentrale Herausforderungen von Familien, Gemeinden und Wirtschaft.

An der Medienkonferenz sprachen zwölf Organisationen mit einer Stimme: Das Kita-Gesetz bringt mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie, bessere Startchancen für Kinder und eine Entlastung des Mittelstands. Die breite Allianz von Parteien, Wirtschaftsverbänden, Gemeinden, Bildungs-, Sozial- und Familienorganisationen zeigt: Dieses Gesetz ist nicht ideologisch, sondern sachpolitisch notwendig – und eine Investition in die Zukunft des Kantons Solothurn.

 

Politik und Gemeinden: Faire Bedingungen für alle

 

Fabian Gloor (Die Mitte, Kantonsrat und Gemeindepräsident) betonte, dass das Gesetz Familien und Gemeinden gleichermassen entlaste: «Mit der grosszügigen Beteiligung des Kantons schaffen wir faire Bedingungen für alle Gemeinden und investieren in unsere Bevölkerung – ohne die Autonomie einzuschränken.»

 

Laura Gantenbein (Grüne, Präsidentin und Kantonsrätin) hob die Bedeutung der Chancengleichheit hervor: «Alle Kinder sollen unabhängig von Wohnort oder Einkommen Zugang zu Betreuung haben. Das Kita-Gesetz ist ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit.»

 

Armin Egger (GLP, Präsident) unterstrich den liberalen Charakter: «Betreuungsgutscheine sind eine effiziente und marktorientierte Lösung. Familien erhalten Wahlfreiheit und die Qualität der Betreuungsangebote steigt.»

 

Angela Petiti (SP, Co-Präsidentin und Kantonsrätin) betonte die soziale Dimension: «Das Kita-Gesetz ist ein Familien-, Gleichstellungs- und Solidaritätsgesetz. Es schafft faire Chancen für alle Kinder und stärkt die Gemeinschaft.»

 

Wirtschaft und Arbeitnehmende: Fachkräfte sichern – faire Bedingungen schaffen

 

Sarah Koch (KMU- und Gewerbeverband Kanton Solothurn, Geschäftsführerin) sagte: «Das Kita-Gesetz entlastet Familien, stärkt unsere KMU und ist eine Investition in die Menschen, die hier im Kanton eben und arbeiten.»

 

Daniel Probst (Solothurner Handelskammer, Direktor und FDP-Kantonsrat) erklärte: «Das Kita-Gesetz ist das wirksamste Mittel gegen den Fachkräftemangel. Jeder investierte Franken kommt mehrfach zurück – durch höhere Steuereinnahmen und tiefere Sozialkosten.»

 

Sören Niemann (Gewerkschaftsbund, Co-Präsident) machte deutlich: «Hohe Betreuungskosten verhindern Erwerbstätigkeit, vor allem bei Frauen. Das Kita-Gesetz schafft faire Bedingungen und stärkt die Gleichstellung.»

 

Inklusion im Fokus

 

Burkhard Behr (Kita Inklusiv, Vorstandsmitglied) lobte die Fortschritte für Kinder mit Behinderungen: «Das Kita-Gesetz schafft echte Inklusion, indem der Kanton Mehrkosten übernimmt. Es ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention.»

 

John Steggerda (Pro Infirmis Solothurn, Geschäftsleiter und SP-Kantonsrat) ergänzte: «Eltern von Kindern mit Behinderungen werden entlastet, alle Kinder erhalten faire Chancen. Das Gesetz steht für Solidarität und Gerechtigkeit.»

 

Bildung und Betreuungsträger: Faire Chancen und Qualität sichern

 

Sylvia Sollberger (Verband Lehrpersonen, Geschäftsführerin) erklärte: «Frühkindliche Förderung ist entscheidend. Das Kita-Gesetz sorgt dafür, dass alle Kinder mit fairen Startchancen in die Schule kommen.»

 

Corina Dreier-Gebauer (Präsidentin) und Nadine Vögeli (Vorstandsmitglied, SP-Kantonsrätin) vom Verein Kindertagesstätten betonten: «Betreuungsgutscheine sichern Familien Wahlfreiheit und geben Kitas Planungssicherheit für Qualität und genügend Plätze.»

 

Esther Haldemann Zeltern (Verein Tagesfamilien, Geschäftsführerin) schloss: «Das Kita-Gesetz stärkt die Tagesfamilien, welche mit ihren flexiblen Betreuungszeiten gerade auch für berufstätige Eltern mit Schichtarbeit (Gastro, Pflege, Detailhandel) unverzichtbar sind.»

 

Ein Ja für Familien, Wirtschaft und Gemeinden

 

Die Medienkonferenz zeigte eindrücklich: Das Kita-Gesetz ist breit abgestützt und vereint unterschiedlichste Akteure hinter einem gemeinsamen Ziel. Es entlastet Familien, sichert den Mittelstand und macht es Müttern und Vätern leichter, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dadurch wird das inländische Fachkräftepotenzial gestärkt, während Kinder bessere Startchancen erhalten – unabhängig vom Wohnort oder Einkommen der Eltern.

 

Die Allianz aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Gemeinden, Bildungs- und Familienorganisationen ist sich einig: Ein Ja am 28. September ist ein Ja zu einem modernen, familienfreundlichen und wirtschaftlich starken Kanton Solothurn.

 

Kontakt für Rückfragen:


Fabian Gloor, Gemeindepräsident Oensingen, 079 365 62 17
Sarah Koch, Geschäftsführerin KGV SO, 032 624 46 24
Angela Petiti, Co-Präsidentin SP, 079 718 08 06
Daniel Probst, Direktor Solothurner Handelskammer, 079 645 61 01

 

www.kita-gesetz.ch