Die aktuelle Budgetdebatte in unserer Stadt zeigt deutlich: Wir stehen an einem Wendepunkt. Für uns Grünliberale ist klar: Wer heute nur ausschliesslich den Rotstift ansetzt, ohne an morgen zu denken, zahlt später den doppelten Preis. Wir setzen auf eine Politik, die rechnen kann – und trotzdem investiert.
In der Region Solothurn stehen viele Gemeinden vor derselben Herkulesaufgabe: Wie bleiben wir finanziell gesund, ohne unsere Lebensqualität zu opfern? Jede Ausgabe kritisch zu hinterfragen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit und wurde auch gemacht. Doch eine Stadt kann nicht alle Ausgaben komplett streichen. Sie muss sich auf das Notwendige fokussieren und Wünschbares in der aktuellen Situation ausklammern. Dies wird mit dem vorliegenden Budget gemacht!
Investitionen in Notwendiges sind kein Luxus
Schulen, Sicherheit, Kultur und ein lebendiger öffentlicher Raum sind das Fundament, auf dem Solothurn steht. Wer hier den Kahlschlag probt, riskiert einen schleichenden Abbau unserer Attraktivität. Wir wollen eine Stadt, die pulsiert – nicht eine, die nur noch verwaltet wird.
Mut zur Realität: Die Steuererhöhung als Verantwortung
Ja, eine Steuererhöhung ist keine populäre Entscheidung. Aber sie ist in der aktuellen Lage ein Akt der Vernunft. Wir schieben notwendige Investitionen nicht auf die lange Bank, nur um heute gut dazustehen. Das wäre das Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Warum wir den aktuellen Budgetkurs unterstützen:
Balance halten: Über 60 gezielte Massnahmen auf der Einnahmen- und Ausgabenseite zeigen, dass wir genau hinschauen.
Wirkung erzielen: Wir sparen dort, wo es vertretbar ist – und investieren dort, wo es unsere Stadt langfristig stärkt.
Zukunft gestalten: Nicht alles Wünschbare ist sofort machbar, aber das Notwendige muss finanzierbar bleiben.
Unser Fazit
Nachhaltige Finanzen brauchen das Gleichgewicht. Alles andere ist kurzsichtig. Wir haben den Mut zu unbequemen Entscheidungen, damit Solothurn auch für die nächste Generation eine Stadt bleibt, in der man gerne lebt, arbeitet und innovativ ist.